Vergesellschaftung ist ein Problem

Austausch von Fragen rund um die Vergesellschaftung von Farbmmäusen
Condesa
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Vergesellschaftung ist ein Problem

Beitragvon Condesa » Dienstag 16. Juni 2015, 22:57

Hallo ihr lieben,

Ich hoffe hier kann mir jemand helfen.
Es geht darum, dass ich gerade eine Gruppe Mäusemädels Vergesellschaften möchte, aber eines meiner Mädels das wohl anders sieht.
Ich habe die Neuen erst bei mir an alle Geräusche und so gewöhnt bevor ich die Süßen dann auf einer Fläche von 15x50 zusammengesetzt habe (Nur Einstreu, Futter und Wasser, damit man sich um nix streiten kann) und das für zwei Tage. Hat auch wunderbar funktioniert bis ich den Raum dann verdoppelt habe. Drei der Mädels kommen immer noch sehr gut klar, aber meine Terrormaus jagt die anderen durch den Käfig ( aus meinen Augengrundlos), beißt sie auch wenn sie schlafen und sie beißt auch mich wenn ich Futter in das Terrarium stelle ( sie springt meine Hand richtig an beißt zwar nicht so wirklich fest zu aber ist trotzdem echt unangehem) außerdem hüpft sie auch wenn sie grade gestritten hat so komisch auf und ab.
Ist natürlich großes geqiutsche gewesen und ich habe auch richtig Angst gehabt, dass etwas passiert.
Jetzt sitzen sie wieder auf 15x50 und alle sind friedlich,(außer dass meine Hand noch immer ein Feind zu sein scheint, aber damit kann ich leben solange die 4 irgendwie ne harmonische Gruppe werden könnten).
Vllt kann mir hier jemand weiterhelfen, der mehr Erfahrung hat als ich. [maus_traurig]

Schon mal Danke, ich dreh hier grad echt am Rad vor Hilflosigkeit [panik]

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Re: Vergesellschaftung ist ein Problem

Beitragvon Skadio » Dienstag 16. Juni 2015, 23:29

Hallo,
woher stammen die Nasen? Sicher, dass alles Weibchen sind?
War die Stänkermaus länger alleine?
Wie groß ist der Altersunterschied?
Hast du die Behältnisse geruchsneutral gemacht?
Jagt die Maus die neuen dauernd oder ist das nur durch die Aufregung direkt nach dem Umsetzten so?
15x50 cm ist ein eigenartiges Maß. Hast du die Möglichkeit, erst einmal weniger zu vergrößern?
Was meinst du mit verdoppeln? 30x100? Das wäre auf alle fälle zu schnell.

Sorry für die vielen Fragen, aber man muss sich erst ein genaues Bild der Situation machen.

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Re: Vergesellschaftung ist ein Problem

Beitragvon Condesa » Mittwoch 17. Juni 2015, 01:18

Ich habe alle von einer Bekannten und am Anfang den Fehler gemacht nur zwei zu holen, weil sie meinte Paarhaltung geht auch :( mal lieber niemandem glauben hab ich gelernt.
Wos dann ned geklappt hat so hab ich nochmal zwei bei ihr geholt damit ich eine Vierergruppe habe ( total naiv was ich gemacht hab [maus_traurig] )
Es sind aber sicher alles Mädels. Es gibt nen Altersunterschied aber der ist angeblich nicht so groß.
Der neue Käfig ist ein umgebautes Terrarium 100x50x60 und ich habe eine verschiebbare Trennwand eingezogen, desshalb auch 15x50. Beim erweitern bin ich auf 30x 50.

(Es is echt der Hammer was einem Internet, Bücher und "Bekannte" alles erzählen :( Ich fühl mich wie da letzte Idiot.

Find ich super, dass du Fragen stellst. Ich hab die Hoffnung, dass mir hier wirklich geholfen werden kann.

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Re: Vergesellschaftung ist ein Problem

Beitragvon Skadio » Mittwoch 17. Juni 2015, 10:16

Gut, vier Nasen sind schon eine kleine Gruppe.
Dann kannst du die Trennwand ja jeden Tag ein paar Zentimeter verschieben, so, dass die Mäuse das gar nicht merken.
Vielleicht benimmt sich dann auch unser Stänkermäuschchen etwas besser, als wenn gleich so große Schritte gemacht werden. ;)
Das ist zwar etwas langwierig aber überfordert sie dann nicht.
Um die Nasen etwas abzulenken kannst du es mal mit einem Heuhaufen oder ein paar Ästen probieren.
Faustegel ist, wenn es einen Tag ruhig bleibt, etwas mehr Platz, sonst einen Schritt zurück.

Die Fläche vom Terrarium ist schon gut, aber hast du auch an genügend Belüftungsflächen gedacht?
Farbis sind so anfällig für Atemwegsinfektionen, dass sie bei ungenügendem Luftaustausch schnell krank werden.

Ja, es kursieren leider viele Falschinformationen im Netz.

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Re: Vergesellschaftung ist ein Problem

Beitragvon Kenshin » Mittwoch 17. Juni 2015, 10:23

Hallo Condesa,
wie alt sind die Mäuse genau? Sind die zwei neuen Geschwister und die zwei Älteren auch Geschwister? Sind alle gesund und parasitenfrei?
Wie genau bist du vorgegangen? Wie lange waren die neuen Mäuse schon im neuen Heim? Waren sie im selben Raum und in der Nähe deiner Mäuse untergebracht? Wie hast du alle Mäuse umgesetzt? Hast du beim Vergrößern Mäuse, Näpfe oder Streu berührt (dadurch kommt dein Geruch ins Gehege)?

Aggression kann viele Gründe haben. Von schlechter Sozialisierung (im Alter von unter neun Wochen von erwachsenen Mäusen getrennt) über miese Laune oder Traumata bis hin zu Krankheit und Parasitenbefall ist alles möglich, zumal sich die Maus auch dir gegenüber nicht gerade mausig verhält.

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Re: Vergesellschaftung ist ein Problem

Beitragvon Condesa » Mittwoch 17. Juni 2015, 12:33

Ich hab des terra an den seiten komplett 45x 30 ein gittereingezogen anstatt holz und oben drauf is auch nur gitter
Der rest is bis auf die glasscheiben vorne holz :)
Dann mach ich jetz ganz wenig und mit handschuhen :)
Sind jeweils geschwisterpärchen weil ich mir dacht vllt mögen zumindest die sich dann schon :)
Ich hoff das wird was mit meinen Mädels

die jüngeren waren 12 wochen als ich sie geholt habe und die beiden älteren weiß ich leider ned genau aber ist nicht sehr viel älter
Und sie standen knapp zwei wochen in Käfigen so dass ich denke sie haben sich gerochen und auch gehört ob sie sich gesehen habn weiß ich ned weil ich ned sagen kann inwiefern sie sachen die 2 m von ihrem eigenen Käfig weg sind so wahrnehmen . In der zeit hab ich auch zweimal ein bisschen Einstreu vom einen in den anderen Käfig.
ich hoffe des war so weit Richtig. Am ersten tag zusammen (habe alle mit einer Klopapierrolle umgesetzt waren sie auch sehr lieb zueinander und niemand hat gestänkert

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Re: Vergesellschaftung ist ein Problem

Beitragvon Kenshin » Mittwoch 17. Juni 2015, 17:25

Das war leider nicht so richtig richtig. Wenn Farbmäuse einander riechen können, ohne sich zu treffen, reagieren sie ab und zu gestresst darauf. Wer will schon die getragene Unterhose eines Fremden im eigenen Schlafzimmer ... Bzw. einen Konkurrenten wittern, den man nicht sehen/finden kann, macht nervös.

Sie sollten möglichst so untergebracht sein, dass sie dich vor der Vergesellschaftung nicht sehen, riechen und berühren können.

Vielleicht war es das.

Die meisten Mäuse reagieren mit einem Schulterzucken darauf. Einige macht es kirre.

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Re: Vergesellschaftung ist ein Problem

Beitragvon Skadio » Mittwoch 17. Juni 2015, 18:43

Jetzt ist erstmal wichtig, dass sie sich zusammenraufen, daher schöne kleine Schritte beim Vergrößern.
Da sie auch noch so jung sind, wird sicher auch die Rangordnung ausgefochten.

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Re: Vergesellschaftung ist ein Problem

Beitragvon Condesa » Mittwoch 17. Juni 2015, 19:56

Ohje okay dann kanns das gewesen sein. Ich hoff auf jeden fall die Doffies raufen sich zusammen. Grade auf der kleinen Fläche siehts wieder ganz gut aus :)
Vielen Vielen Dank schon mal und ich werd zwischendurch auch mal nen Statuts schreiben :) [maus_herz]


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